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Bundesnetzwerk Europaschule
c/o Goethestraße 1
53332 Bornheim


www.bundesnetzwerk-europaschule.de

„5. Fachtagung“

„Wir bilden Europa“

5. Fachtagung des Bundesnetzwerk Europaschule e.V.
in Zusammenarbeit mit
Europaschulen in Schleswig-Holstein e.V.

 

Über 50 Lehrkräfte von Europaschulen aus dem gesamten Bundesgebiet und Referenten aus verschiedenen Landesbildungsministerien
haben sich vom 12. bis 14 Mai 2011 in Hamburg und Schleswig-Holstein mit Fragen europäischer
Bildung bzw. Bildung für Europa an allen Schularten befasst. Zur gleichen Zeit haben sich fast 200 Schülerinnen und
Schüler aus Europaschulen in einem Planspiel und einem Jugendforum intensiv mit europäischen Fragestellungen
beschäftigt.
Im Hamburger Haus der Wirtschaft wurden am Donnerstag über acht Stunden lang Meinungsbildungs- und Entscheidungsprozesse
im Europäischen Parlament zum Thema „Arbeitsmigration in der EU“ nachvollzogen. Durch die Freigabe
des Arbeitsmarktes am 1. Mai 2011 hatte gerade dieses Thema eine außergewöhnliche Aktualität, die vom Team
um Dr. Rappenglück erfolgreich in die Planspielunterlagen eingebunden worden ist.
Im Plenarsaal des Kieler Landtags fand dann am Freitag ein Jugendforum zu Fragen der europäischen Energie- und
Klimaschutzpolitik statt. Politiker und Fachreferenten informierten, diskutierten und arbeiteten mit den Jugendlichen
in interessanten Workshops. Die Vorbereitung und Leitung der Veranstaltung lag in den erfahrenen Händen der Mitarbeiterinnen
des deutschen Informationsbüros des Europäischen Parlaments in Berlin.
Weitere Informationen unter: www.europaschulen-sh.de

 

Donnerstag, 12. Mai 2011


Ebenfalls in Hamburg begann für die Erwachsenen Teilnehmer/innen die Tagung mit einem Senatsempfang im Kaisersaal
des Hamburger Rathauses.

Eröffnung im Kaisersaal des Hamburger Rathauses
Erste Reihe von links: Ties Rabe, Senator der Behörde für Schule und Berufsbildung
der Freien und Hansestadt Hamburg – Prof. Dr. Jan-Hendrik Olbertz, Präsident
der Humboldt-Universität zu Berlin – Carola Lakotta-Just, Vorsitzende des
Bundesnetzwerk Europaschule e.V.

Bildungssenator Ties Rabe und der Festredner, der Präsident der Humboldt-Universität zu Berlin, Prof. Dr. Jan-Hendrik
Olbertz, betonten in ihren Reden, dass die Zukunft junger Menschen in Europa und auch darüber hinaus läge. Kenntnisse
über den Nachbarn zu erlangen und somit die Furcht vor dem Fremden zu verlieren, sei die Basis guter Zusammenarbeit
und der Erhaltung von Frieden untereinander. Das Gemeinsame entwickeln ohne das eigene zu verlieren,
müsse die Zielsetzung für Bildung und Ausbildung sein. Gerade die Europaschulen nähmen auf diesem Weg eine besondere,
vorantreibende Rolle ein.

Die Hauptredner der Eröffnungsveranstaltung (v. l.)
Prof. Dr. Jan-Hendrik Olbertz, Präsident der Humboldt-Universität zu Berlin und
Ties Rabe, Senator der Behörde für Schule und Berufsbildung der Freien und
Hansestadt Hamburg

Über den Nutzen gemeinsamen Planens und Handelns referierte
nach diesem Empfang dann auch EU-Kommissar Günther
Oettinger im Hinblick auf europäische Energiepolitik bei der
Anschlussveranstaltung im großen Festsaal des Rathauses.

 

Freitag, 13. Mai 2011

Eintreffen am „Tagungsort“ in Brunsbüttel

Der Freitag bescherte den Teilnehmer/innen Tagungsräume, die gleichzeitig einen der wichtigsten Schiffshandelswege
der Welt erleben ließen, den Nord-Ostsee-Kanal. Während der Fahrt von Brunsbüttel nach Kiel befassten sich verschiedene
Arbeitsgruppen mit den Themen:
1. „Aus- und Weiterbildungsmodule EUROPA“ zur zusätzlichen Qualifikation von Lehrkräften,
2. „Auslandsknigge“ – Besonderheiten bei Bewerbung und Praktikum sowie allgemeine Verhaltensregeln in verschiedenen
europäischen Ländern,
3. „Kunst-Hoch-Schule“ – Entwicklung eines Kooperationsprojektes im Bereich der bildenden Kunst zwischen Künstlern,
Kunsthochschulen und Europaschulen unter Einbeziehung der jeweiligen europäischen Partner.
Die Projekte 1. und 3. Sind bereits im Stadium der Weiterarbeit in Arbeitsgruppen mit Vertreter/innen verschiedener
Bundesländer.
Über den Nutzen gemeinsamen Planens und Handelns referierte
nach diesem Empfang dann auch EU-Kommissar Günther
Oettinger im Hinblick auf europäische Energiepolitik bei der
Anschlussveranstaltung im großen Festsaal des Rathauses.
Eintreffen am „Tagungsort“ in Brunsbüttel
Workshoparbeit „Kunst-Hoch-Schule“ – Entwicklung eines Projektes zur Zusammenarbeit
von Kunsthochschulen, Künstlern und Europaschulen – jeweils
mit den internationalen Partnern
Leitung: Prof. Rainer W. Ernst, Präsident der Muthesius-Kunsthochschule, Kiel

Bei einem Festakt in der Kieler Hebbelschule am Abend attestierte der Staatssekretär im schleswig-holsteinischen
Bildungsministerium, Eckhard Zirkmann, den Europaschulen, dass sie sich zu Recht als ‚pädagogische Werkstätten
europäischer Zukunft’ verstehen. Mit den Worten: „Ihre Arbeit zum Wachsen und Gedeihen der Europaschulen verdient
Respekt.“ dankte er den beiden Veranstaltern der Tagung, dem Bundesnetzwerk Europaschule e.V. und dem
Verein Europaschulen in Schleswig-Holstein e.V.

Festakt am Abend in der Hebbelschule Kiel – Schulleiter OStD Helmut Siegmon
begrüßt die Gäste, unter Ihnen der Staatssekretär im Ministerium für Bildung und
Kultur des Landes Schleswig-Holstein Eckhard Zirkmann


Samstag, 14. Mai 2011

Nach einer gemeinsamen Busfahrt von Kiel wurde die Tagung am Samstag in Lübeck, einer europäischen Metropole
seit Jahrhunderten, mit zwei weiteren Workshops abgeschlossen. Spuren von europäischem Handel und Kulturverbreitung
durch die Hanse wurden im Rahmen einer speziellen Stadtführung vermittelt.
Parallel kümmerte sich eine andere Arbeitsgruppe um ganz aktuelle Möglichkeiten zur Entwicklung und Finanzierung
von europäischen Projekten für Schulen und ihre außerschulischen Partner im In- und Ausland. Die Idee einer Serviceagentur,
angelehnt an das Beispiel aus NRW, wurde aufgenommen und soll jetzt im Rahmen der Zukunftsprogramme
der Vereine weiter bearbeitet werden.

Insgesamt hat diese Tagung viele bundesweit wichtige Themen aufgezeigt und z.T. bereits in Angriff genommen.
Alle Beteiligten waren sich einig, dass es wichtiger denn je ist, große Aufgaben gemeinsam anzugehen und gemeinsame
Lösungen zu finden. Schulen sind hierbei ein Partner, Wirtschaft, Industrie, Kultur und Politik müssen die anderen
Partner sein – ganz nach dem Europamotto „Einheit in Vielfalt“.
Klaus Müller
Tagungsleiter


 


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